Über 70 Bürgerinnen und Bürger sowie hochkarätige Gäste und "Stadtgestalter" fanden am 18.10. den Weg in den Funkenturm in der Neuen Bahnstadt, um mit uns über die Perspektiven und Zukunftsvisionen unserer Stadt zu debattieren. Dr. Reimar Molitor hielt zu Beginn einen spannenden Vortrag über die gesamte Entwicklung in der Rheinschiene und machte als erstes klar: "Leverkusen ist ein exzellenter Standort und wird dies auch bleiben." Man habe Herausforderungen zu meistern, das erreichte Niveau sei im Vergleich mit dem Umland aber beachtlich. Er regte an, die Weiterentwicklung Leverkusens mit Blick auf die Stadtteile voranzutreiben und "balanciert" vorzugehen. Hieße: Die Interessenskonflikte zwischen Wohnen, Gewerbe (Arbeitsplätze in der Nähe!), Leben (Kitas, Schulen) und Freizeit/Naherholung auszugleichen. Dies sei Aufgabe der Politik, dieser Verantwortung müsse man sich stellen.

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Claudia Waiblinger moderierte die Diskussion souverän und entlockte den Podiumsteilnehmern wichtige Aussagen, wie sie die Zukunft unserer Stadt sehen. Thomas Eimermacher, CDU-Fraktionsvorsitzender, betonte, dass Zwischenlösungen genau so wichtig seien, wie die längerfristigen Ziele. Die Bürgerinnen und Bürger im Prozess mitzunehmen, liege ihm besonders am Herzen. Dr. Frank Obermaier, Geschäftsführer der WfL, wies deutlich daraufhin, dass man bei allen Wohnbauprojekten auch immer bedenken müsse, dass die Leute auch irgendwo arbeiten müssten. Verkehr ließe sich auch dadurch reduzieren, wenn der Arbeitsort nahe des Wohnortes sei. Von daher sei der Ruf nach Ausweisung weiterer Gewerbeflächen für alle Leverkusenerinnen und Leverkusener extrem wichtig. Allein den Bestand zu halten, sei bereits eine große Aufgabe.

Marc Kretkowski, Geschäftsführer wupsi GmbH, wurde vor allem zum ÖPNV und den Neuerungen auf diesem Gebiet befragt. So stellte er heraus, dass eigene Busspuren von großer Bedeutung seien. Nur, wer am PKW-Stau vorbeifahre, könne vom ÖPNV als echter Alternative überzeugt werden. Der GBO war durch Geschäftsführer Bernd Fass vertreten: Er machte deutlich, dass Bauen heute andere Voraussetzungen mit sich bringe als früher. Bspw. in zu Wohnhäusern gehörigen Tiefgaragen müsse man jetzt schon an Stromanschlüsse für Elektroautos denken.

Die Stadtverwaltung war durch Marc Adomat vertreten, Beigeordneter für Schule, Jugend, Kultur und Sport. Er betonte, dass die Digitalisierung in Schulen ein Mammutprojekt sei, ebenso der bedarfsgerechte Ausbau an Kindergärten. Problem: Das Personal sei schwierig zu bekommen, der Markt leergefegt.

Frank Schönberger, baupolitischer Sprecher der CDU-Fraktion, fasste im Anschluss zusammen, dass die Politik, auch Dank der regen Hinweise aus dem Publikum, wieder extrem viele Informationen mitgenommen habe, die es jetzt gelte zu analysieren und weiter voranzutreiben. Man werde die Themen wieder aufgreifen und auch in Veranstaltungen der CDU-Fraktion weiter vertiefen!

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