CDU-Fraktion diskutiert bei ihrer zweiten Integrationsveranstaltung mit Experten und nimmt viel für die politische Arbeit vor Ort mit

Nachdem die CDU im Mai 2016 im Forum den Auftakt mit ihrer ersten Integrationsveranstaltung gemacht hatte, diskutierten am gestrigen Abend rund 25 Interessierte die neuen Herausforderungen und Ziele für Leverkusen. Mit Rita Schillings (Flüchtlingsrat), Ute Stahl (Caritas), Bella Buchner (Integrationsrat), Markus Märtens (Dezernat für Soziales, Bürger und Umwelt) sowie Rüdiger Scholz (MdL, Ratsmitglied) war das Podium hochkarätig besetzt, wenn es um die Frage nach gelungener Integration in Leverkusen geht. Fraktionsvorsitzender Thomas Eimermacher begrüßte das Publikum mit dem Hinweis, „dass es nicht nur um die Integration der 2015 angekommenen Flüchtlinge im zweiten Schritt geht, sondern auch um den Blick auf die vergangenen Jahrzehnte“. Die CDU-Fraktion verspreche sich Anregungen und Hinweise für erfolgreiche politische Integrationsarbeit vor Ort.

Claudia Waiblinger (Moderatorin) führte souverän durch den Abend und band das Publikum früh in die Diskussion ein. Es wurde schnell klar, dass Integration ein Geben und Nehmen sei. Angebote müsse die Politik niederschwellig schaffen, d.h. ohne vorherige Anmeldung, außerdem an der Vereinfachung der Behördensprache arbeiten. Damit einher ging der große Wunsch nach Bürokratieabbau und der vereinfachten Anerkennung von Berufszertifikaten. Das duale System aus Lernen und Arbeiten sowie die damit verbundenen Vorteile müsse den Menschen noch deutlicher erklärt werden. Teilnehmer aus dem Publikum, die selbst Migrationshintergrund haben, berichteten anschaulich von den teils völlig falschen Erwartungshaltungen und Vorstellungen, die Migrantinnen und Migranten von Deutschland bzw. Europa haben. Hier müsse vor Ort nicht nur Entwicklungsarbeit, sondern auch Aufklärungsarbeit geleistet werden.

Bei der Integration von Kindern und Jugendlichen sei Leverkusen besonders gut aufgestellt, auch wenn es nach wie vor Verbesserungspotential gebe. So wird sich die CDU-Fraktion u.a. um die Frage kümmern, wie eine Durchmischung der Kinder in Tagespflege und Kita erreicht werden kann, die eine Konzentrierung von Flüchtlingskindern verhindert. Insgesamt, so resümierte Eimermacher die intensive zweitstündige Diskussion, habe die CDU viel für ihre politische Arbeit mitgenommen und werde sich der angesprochenen Probleme konkret annehmen.

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